Archäologie und Altertumskunde – Living History, Reenactment
Artikel
Zuverlässige Erkenntnisse über die schon vor vielen Jahrhunderten untergegangenen bzw. in anderen Kulturen aufgegangenen keltischen Völkerschaften ermöglicht uns heute die Altertumskunde und vor allem die Archäologie (auch: Vor- und Frühgeschichte). Die Altertumskunde oder auch Alte Geschichte wird ergänzt durch die historischen Hilfswissenschaften Epigraphik (Inschriftenkunde), Numismatik (Münzkunde), Papyrologie, historische Landeskunde etc. Maßgeblich ergänzt und abgerundet werden Alte bzw. Vor- und Frühgeschichte durch naturwissenschaftliche Spezialdisziplinen wie Paläobotanik, Paläopathologie, etc. sowie weitere naturwissenschaftlich-technische Hilfswissenschaften wie Dendrochronologie, Radiocarbon-, Fluoreszenz- und Röntgenanalyse, Luftbildarchäologie und geophysikalische Prospektionsmethoden unterstützt. In den letzten 20 Jahren setzte sich eine weitere Teildisziplin durch: die Experimentelle Archäologie. Im praktischen Versuch können viele bis dato unklare archäologische Funde und Befunde sowie auch abstrakte Fragestellungen er- bzw. geklärt werden.
Auf dem Gebiet der Forschung zu den Kelten entstanden an verschiedenen europäischen Universitäten sogar besondere Institute bzw. Lehrstühle für Keltologie, die neben der Altertumskunde und Archäologie auch die Philologie (Sprache und Literatur) der Kelten unter einem Dach vereinigten.
Doch auch am Rande bzw. außerhalb des universitären Raumes tat sich einiges: in den 1990er Jahren verstärkte bzw. konsolidierte sich die heute aus der Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenkende Living-History- bzw. Reenactment-Bewegung. Relativ spät erst entstanden auch keltische Reenactmentgruppen, die – wenn es sich um seriöse, authentisch arbeitende Gruppen handelt – die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung aufnahmen bzw. -nehmen und sie für darstellerische Zwecke umsetz(t)en.
Auf dem Gebiet der Forschung zu den Kelten entstanden an verschiedenen europäischen Universitäten sogar besondere Institute bzw. Lehrstühle für Keltologie, die neben der Altertumskunde und Archäologie auch die Philologie (Sprache und Literatur) der Kelten unter einem Dach vereinigten.
Doch auch am Rande bzw. außerhalb des universitären Raumes tat sich einiges: in den 1990er Jahren verstärkte bzw. konsolidierte sich die heute aus der Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenkende Living-History- bzw. Reenactment-Bewegung. Relativ spät erst entstanden auch keltische Reenactmentgruppen, die – wenn es sich um seriöse, authentisch arbeitende Gruppen handelt – die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung aufnahmen bzw. -nehmen und sie für darstellerische Zwecke umsetz(t)en.
Das Darstellungskonzept der Gruppe Alauni sah von Anfang an vor, dass ein Sachkultur-Mischmasch vermieden werden und nach Möglichkeit die vor Ort am Dürrnberg gewonnen archäologischen Erkenntnisse maßgeblich die Ausstattung und Ausrüstung der Gruppenmitglieder bestimmen sollen. Wo konkrete Funde und Befunde fehlen, muss natürlich – sofern überhaupt vorhanden – auf andere Quellen zurückgegriffen werden.
Nachfolgend werden einige wichtige Ausrüstungsgegenstände und typische Accessoires vorgestellt.
Nachfolgend werden einige wichtige Ausrüstungsgegenstände und typische Accessoires vorgestellt.

