Alauni - Lebendige Geschichte

Nachrichten 2012

Sa, 7. Jänner 2012: Aktionen im Keltendorf auf dem Steinerbichl über Uttendorf

1. Einrichten von Schauräumen im Hochspeicher

Bild 1: Bürgermeister Franz Nill und Keltendorf-Chefin Renate Ratzenböck eröffnen die Schauräume im Hochspeicher
Bild 1: Bürgermeister Franz Nill und Keltendorf-Chefin Renate Ratzenböck eröffnen die Schauräume im Hochspeicher

Verfasser

Während unseres Aufenthaltes wurden im neu gebauten Hochspeicher drei Schauräume eingerichtet, die im Rahmen des Keltenfestes am Sonntag feierlich von Bürgermeister Franz Nill und „Keltendorf-Chefin“ Renate Ratzenböck eröffnet werden konnten.
Im ersten Raum ist eine hallstattzeitliche Familie sowie reproduzierte Keramik aus dem Gräberfeld von Uttendorf zu sehen. Kleidung und Trachtbestandteile werden sukzessive weiter ergänzt; vor allem bei den Accessoires sollen weitgehend Objekte aus den örtlichen Gräbern repliziert werden. Der zweite Schauraum zeigt Lebensmittel und Vorratshaltung.
Die dritte Schaustelle vermittelt einen Eindruck vom Bestattungswesen in der Hallstattzeit nach den Befunden der Uttendorfer Brandgräber.
Mitgearbeitet haben an der Einrichtung der Räume: Berthold, Heike, Helge, Johanna, Johannes, Renate R. und Renate S., Toni sowie die Bauhofmannschaft der Gemeinde Uttendorf.
Bild 2: Baumeister Toni Steger baut noch das Türschloss ein. Bild 3: Renate beim Zusammensetzen der Modepuppen im Schauraum 1 „Tracht und Alltagsgegenstände“ Bild 4: Die nach Grabfunden angefertigte Keramik und weitere typische Gegenstände.
Bild 2: Baumeister Toni Steger baut noch das Türschloss ein.
Bild 3: Renate beim Zusammensetzen der Modepuppen im Schauraum 1 „Tracht und Alltagsgegenstände“
Bild 4: Die nach Grabfunden angefertigte Keramik und weitere typische Gegenstände.
Bild 5: Figurine: wohlhabende Hallstattdame Bild 6: Blick in den 2. Schauraum: Ernährung/Lebensmittel und Lagerhaltung. Bild 7: Schauraum 3 behandelt das Thema Tod, Bestattung und das Uttendorfer Gräberfeld. Neben einem Scheiterhaufen wurden zwei für Uttendorf typische Steinkistengräber nachgebaut – mit originalen Steinplatten, die bei den  archäologischen Grabungen zutage kamen!
Bild 5: Figurine: wohlhabende Hallstattdame
Bild 6: Blick in den 2. Schauraum: Ernährung/Lebensmittel und Lagerhaltung.
Bild 7: Schauraum 3 behandelt das Thema Tod, Bestattung und das Uttendorfer Gräberfeld. Neben einem Scheiterhaufen wurden zwei für Uttendorf typische Steinkistengräber nachgebaut – mit originalen Steinplatten, die bei den archäologischen Grabungen zutage kamen!
Fotos: J. H. und J. K.

2. Bauarbeiten im Webhaus

Bild 1: Vollmondaufgang über dem Webhaus
Bild 1: Vollmondaufgang über dem Webhaus
Das Keltendorf auf dem Steinerbichl entwickelt sich baulich kontinuierlich weiter. Im Webhaus konnte während unseres Aufenthaltes im August und nochmals im September eine neue Feuerstelle mit Rauchfang eingebaut werden.
Am Arbeiten waren hier: Berthold, Heike und Johannes.
Bild 2: Mischen von Lehm und Stroh mit Wasser zu einem zähen Batz. Bild 3: Der Unterbau des Rauchfangs besteht aus einem stabilen Geflecht aus Ästen und Ruten. Bild 4: Verlehmen des Rauchfangs.
Bild 2: Mischen von Lehm und Stroh mit Wasser zu einem zähen Batz.
Bild 3: Der Unterbau des Rauchfangs besteht aus einem stabilen Geflecht aus Ästen und Ruten.
Bild 4: Verlehmen des Rauchfangs.
Bild 5: Aus Brandschutzgründen müssen auch die Holzbohlenwände im Bereich der Feuerstelle verlehmt werden. Für den Halt des Lehms dienen auch hier Äste und Haselruten. Bild 6: Die Feuerstelle wird aus massiven Bruchsteinen errichtet, die in Lehm gebettet sind. Bild 7: Nach knapp drei Tagen Arbeit waren Rauchfang und Feuerstelle fertig und konnten gleich getestet werden.
Bild 5: Aus Brandschutzgründen müssen auch die Holzbohlenwände im Bereich der Feuerstelle verlehmt werden. Für den Halt des Lehms dienen auch hier Äste und Haselruten.
Bild 6: Die Feuerstelle wird aus massiven Bruchsteinen errichtet, die in Lehm gebettet sind.
Bild 7: Nach knapp drei Tagen Arbeit waren Rauchfang und Feuerstelle fertig und konnten gleich getestet werden.
Fotos: J. H., J. K. und H. W.

3. Brennen von Keramik

Bild 1: Höllisch heiß: Keramikofen im Vollbrand, kurz vor austreten des „Fuchs“
Bild 1: Höllisch heiß: Keramikofen im Vollbrand, kurz vor austreten des „Fuchs“
Zum Ausklang unseres Aufenthalts in Uttendorf heizten wir am Montag, 15. August, noch den großen Keramikofen an und brannten eine Reihe von bronzezeitlichen Objekten.
Die Brennmannschaft bestand aus: Berthold, Heike, Helge und Johannes.
Bild 2: Es geht los: Berthold hat gerade Feuer gemacht, das Brenngut steht noch auf dem Schürkanal. Bild 3: Die Brennkammer wird mit der Keramik bestückt. Bild 4: Nach ca. 3,5 Stunden heizen und der zwischenzeitlichen, provisorischen Verlängerung des Schürkanals mit Feldsteinen macht sich die Hitze bemerkbar: das regendurchfeuchtete Strohdach dampft ordentlich.
Bild 2: Es geht los: Berthold hat gerade Feuer gemacht, das Brenngut steht noch auf dem Schürkanal.
Bild 3: Die Brennkammer wird mit der Keramik bestückt.
Bild 4: Nach ca. 3,5 Stunden heizen und der zwischenzeitlichen, provisorischen Verlängerung des Schürkanals mit Feldsteinen macht sich die Hitze bemerkbar: das regendurchfeuchtete Strohdach dampft ordentlich.
Bild 5: Keramikbrennen ist eine tagesfüllende Aktion: nach etwa 6,5 Stunden ist endlich die optimale Hitze im Ofen erreicht – der „Fuchs“ zeigt sich! Ihn gilt es nun für rund eine Stunde zu halten. Bild 6: Der Tag danach: das Feuer ist aus, der Lehmofen zeigt deutliche Spuren des heißen Feuers und er ist noch gut warm innen. Bild 7: Das Ergebnis: diverse Webgewichte, Spinnwirtel, ein kleiner Feuerbock („Mondidol“), ein Napf und ein Stempel.
Bild 5: Keramikbrennen ist eine tagesfüllende Aktion: nach etwa 6,5 Stunden ist endlich die optimale Hitze im Ofen erreicht – der „Fuchs“ zeigt sich! Ihn gilt es nun für rund eine Stunde zu halten.
Bild 6: Der Tag danach: das Feuer ist aus, der Lehmofen zeigt deutliche Spuren des heißen Feuers und er ist noch gut warm innen.
Bild 7: Das Ergebnis: diverse Webgewichte, Spinnwirtel, ein kleiner Feuerbock („Mondidol“), ein Napf und ein Stempel.
Fotos: J. H., J. K. und B. Hirsch

4. Fotoshooting für Archäologieführer

Bild 1: Die ersten Testfotos für die Szene „Feuerbestattung einer Kelto-Romanin“
Bild 1: Die ersten Testfotos für die Szene „Feuerbestattung einer Kelto-Romanin“
Am Montag und Dienstag, 15./16. August gab es unter Beteiligung aller noch im Dorf verbliebenen Alauni ein aufwendiges Fotoshooting. Die Vorbereitungen für einzelne Szenen dauerten zum Teil einige Tage. Die Fotos werden für die anschauliche Bebilderung eines archäologischen Wanderführers für die Region Bad Reichenhall benötigt, der im Frühjahr 2012 erscheint.
Bei den Vorbereitungen und beim Fotografieren dabei waren: Berthold, Heike, Helge, Johanna, Johannes, Katrin, Susi und Tom.
Bild 2: Die ersten Aufnahmen: „Verbergen eines Bronzehorts“. Bild 3: Dann folgte eine bronzezeitliche Opferszene. Bild 4: Als nächstes stand auf der Setlist: „spätkeltische Münzprägewerkstatt“.
Bild 2: Die ersten Aufnahmen: „Verbergen eines Bronzehorts“.
Bild 3: Dann folgte eine bronzezeitliche Opferszene.
Bild 4: Als nächstes stand auf der Setlist: „spätkeltische Münzprägewerkstatt“.
Bild 5: Arbeiten am Scheiterhaufen für die Szenerie „Brandbestattung“. Moderne Werkzeugspuren waren hier tabu, weshalb alles in anstrengender Handarbeit mit Axt und Dexel  ausgeführt wurde. Bild 6: Kurz vor dem nächsten Einsatz: norisch-pannonische Damen. Bild 7: Schaurig-schön: Totenklage am Scheiterhaufen.
Bild 5: Arbeiten am Scheiterhaufen für die Szenerie „Brandbestattung“. Moderne Werkzeugspuren waren hier tabu, weshalb alles in anstrengender Handarbeit mit Axt und Dexel ausgeführt wurde.
Bild 6: Kurz vor dem nächsten Einsatz: norisch-pannonische Damen.
Bild 7: Schaurig-schön: Totenklage am Scheiterhaufen.
Bild 8: Norische Damen putzen sich auf. Bild 9: Szenenwechsel: in taberna quando sumus … Bild 10: Und weil’s so schön war: noch eine Bestattungsszene – diesmal hallstättisch, passend zu Uttendorf.
Bild 8: Norische Damen putzen sich auf.
Bild 9: Szenenwechsel: in taberna quando sumus …
Bild 10: Und weil’s so schön war: noch eine Bestattungsszene – diesmal hallstättisch, passend zu Uttendorf.
Fotos: J. H., B. Hirsch und J. K.